Hinweis: Diese Seite ist NUR per direkten Link zu erreichen. Auf der Seite skofix.de gibt es keinen Hinweis auf diese Seite. Warum? Es ist nur so ein Gefühl, dass ich mich wohler fühle, wenn ich diese meine Winter-Monate nicht gänzlich öffentlich stelle.
TEIL 1: Die ersten Wochen - nur ich: "Dem deutschen Winter entfliehen und für ein paar Wochen "ab in den Süden" - das habe ich ja schon öfter gemacht. Jetzt, Winter 2025, probiere ich mal die "lange Lösung" aus: Von November bis März an Spaniens Südküste; in einer Ferienwohnung. Roquetas de Mar, gleich westlich von Almeria, ist ein rund zehn Kilometer langer Küstenstreifen mit nur wenigen Hotels und vielen Ferienwohnungen. Alles ist noch überschaubar und beschaulich; Touristen drängeln sich hier nur im Sommer an den Stränden. Jetzt, im Winter, sind die Strände leer, viele Hotels und Restaurants geschlossen, das Wetter ist sonnig und mild, gelegentlich auch windig bis stürmisch mit Regen - aber nach zwei Tagen sind Sonne und Wärme wieder da. Statt der (vielen) Strandurlauber (im Sommer) sind es jetzt (wenige) Rentner (!), die hier überwintern. Entweder im eigenen Wohnmobil oder eben, wie ich, in der gemieteten Ferienwohnung.
Hier ein paar Fotos, auch ein paar Sätze. Aber - kein Reiseführer, und auch kein "Tagebuch eines Überwinter-Anfängers" Nur das was ich so sehe, und was mir dazu so einfällt...:-)"
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TEIL 2: Seit zwei Wochen ist nun auch Martina hier - wie überwintern also nun zu zweit... :-)

Ausschlafen. Frühstücken. Und dann mit einem großen Pott (Caro-)Kaffee auf dem Balkon - den spanischen "Winter" genießen :-)

Ruhe, leere Strände - und das bleibt in den Wintermonaten auch so (leer).

Strandleben nach Schulschluss / Feierabend.

Ich hatte ja schon immer den Verdacht - dass Angler nicht auf Fische aus sind, sondern nur mal ihre Ruhe haben wollen.

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Auch Wasser, auch Sonnenaufgang. Aber nicht Spanien, sondern der Startpunkt des "Winters in Spanien: Erpel am Rhein.

Rund 2.200 Kilometer sind es bis Roquetas. Ja, das ist ein langer Weg. Aber: Erstens sagen die 2,5 Grad Außentemperatur, dass ein Leben zuhause in den kommenden Monaten zwar möglich, aber nicht sinnvoll (...na ja, sagen wir mal:) angenehm ist. Und zweitens:

Road trips sind schon immer meine Leidenschaft; vorzugsweise im Südwesten der USA, im Mietwagen. Aber auch in von Deutschland nach Spanien passt gut - inklusive Mittagessen "kochen" auf dem Armaturenbrett. Und, natürlich:

Übernachten, schlafen im Auto. Im Kombi ist das kein Problem. Ich muss abends dann nur unter den Gepäckbergen meine Schlafmatte freilegen.

In Frankreich ist die Übernachtung im Auto besonders angenehm: Die Raststätten bieten ein breites Angebot, ähneln eher kleinen Einkaufszentren, die Toiletten und Waschräume sind sauber, haben warmes Wasser und werden offensichtlich oft und ausreichend gereinigt. (Okay, vielleicht liegt das auch daran, dass die Autobahnen mautpflichtig sind...)

Sonnenaufgang - schon in Spanien. Noch 600 Kilometer. Am Nachmittag bin ich in Roquetas...

Beim letzten Roquetas-Aufenthalt bin ich jeden (na ja, fast jeden...) Morgen 15 Minuten geschwommen. Im Meer. Vor dem Frühstück. Bei anfangs, gefühlt 20, später, Ende Januar, 16 Grad Wassertemperatur. Mein Ziel: Das soll auch dieses Mal so sein. Die ganzen (fast) vier Monate... Zwei Tage habe ich schon geschafft. :-)

Ja, Frühstück ist recht spärlich (vor allem, weil ich ja gerade aus dem Meer komme.) Der große Hunger kommt bei mir immer erst am Vormittag - dann gibt es ein 2. Frühstück - und das kann schon mal RIchtung Mittagessen gehen.

Plastikplanen über Quadratkilometer. Ja, hässlich. Aber wer jetzt die Nase rümpft: Wo kommt denn dein Gemüse her, das du im Supermarkt kaufst? Wenn nicht aus Roquetas, dann aus Almeria - oder einer der anderen plastikverschanzten Gemüsergionen.

Regen. Aber noch immer 20 Grad warm und nur ein Nieseln. Glitzer-Tropfen, Abendhimmel, Neonlicht. Gutes Fotowetter.

Ist Zufall, dass die Szene an Hoppers berühmtes Bar-Foto "Nighthawks erinnert.

Im Süden trifft der Regen nicht die Seele, denn man kann sicher sein, dass....

... morgen die Welt wieder in Ordnung ist. :-)
Ende TEIL 1 (nur ich hier)
TEIL 2: Ab hier und jetzt überwintern wir gemeinsam!

Vier gemeinsame Spanien-Wochen liegen vor uns - ich finde, das sieht man uns auch an...

Ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, aber zu den Kakteen und der Stimmung des Bildes könnte doch gut passen: "Es war kurz vor acht, als Don Spanza die Strand-Promenade erreichte. Die Sonne stand noch tief, versteckte sich fast hinter einem milchigen Schleier von Sarahstaub, der über Strand und Meer lag...." :-)

Hinter dem Wandbild, hinter der gelben Kirche - ist unsere Wohnung.

Der Hafen von Roquetas. Viele kleine Fischerboote, einige größere. Gegenüber ist die Promenade und auch unsere Wohnung.

Martina nimmt einen Espresso mit einem Schuss Milch: "Cafe Cortado". Für mich die Mischung bitte andersherum: Eine heiße Mich mit einem Schuss Kaffee: "Leche Manchada".

Sehr lecker auch in Kombination mit einer köstlichen Lebkuchentorte - immerhin haben wir kurz vor Weihnachten...

Unsere Wohnung hat Wohnzimmer, offene Küche und zwei gleich große Schlafzimmer. Und dieses den Ausblick zum Meer.

Bei Sonne: Frühstück draußen. Aber das kann auch mal recht frisch sein: Morgens zwischen 10 und 15, am Tag dann bis zu 20 Grad.

Die Katze ist wohl müde - wenn die Fischerboote zurückkommen, haben die Katzen im Hafen Schlemmerfest...

Almerimar. Historisches Hafenhaus. Die Kondensstreifen stammen vermutlich von den Fliegern von/nach Almeria, 40 km entfernt.

Almerimar. Sonne, Palmen, Meer und Strand. Und hinten, ca. 50 km entfernt, die schneebedeckten Gipfel der Sierra Nevada.

Einfach mal - nix.

Roquetas, das Viertel direkt oberhalb des Hafens. Ich stehe auf unserer Dachterrasse, hatte Richtung Osten auf den (Voll-)mond-Aufgang gewartet. Eine Drehung, Richtung Westen - und ich hatte dieses Foto. Ist überigens unbearbeitet, direkt aus dem Handy.

Demnächst vielleicht noch mal mehr. Stefan und Martina!